Fatih Moschee

Die Fatih Moschee hat den deutschen Namen Eroberer Moschee und ist der einzig architektonische Moscheenbau in Essen. Die Moschee hat ihren Sitz im Stadtteil Katernberg. In ihr gibt es einen Gebetsraum sowie verschiedene Vereinsräume der türkischen Gemeinde Katernberg. Das provisorische Gebetshaus fiel im Jahr 1995 einem Brandanschlag zum Opfer.
Im Jahre 1997 wurde auf dem VEBA-Gelände ein neues Baugrundstück für die Moschee erworben. Die Moschee ist traditionell mit einem 30 m hohen Minarett gebaut, welches einen Durchmesser von 1,70 m hat. Im Gebetsraum und auf der Empore der Moschee ist Platz für mehrere Hundert Gläubige. Nach der Grundsteinlegung im Jahr 1997 wurde der Gebetsraum mit Mosaikkacheln, arabischen Inschriften und einem deckenhohen Kronleuchter ausgestattet. Der Boden besteht aus roten Kacheln, die die Form eines Gebetsteppichs haben. Der Bau wurde allein durch Spenden der Gemeinde finanziert. Nebenan steht ein Gemeindehaus mit Büro, Café und Veranstaltungssaal.
Im September 2005 wurde in der Fatih Moschee die Essener Erklärung der Muslime unterschrieben. In der Erklärung geht es ausdrücklich und eindeutig gegen die Gewalt, Terror, Ausgrenzung, Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Unfrieden. Des Weiteren geht es um die Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden, sofern das friedvolle Zusammenleben gefährdet ist.
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